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Potenzprobleme: Erektionsprobleme bei Männern – Mann, lass dich nicht hängen.

Kaum ein anderer Körperteil ist so sehr im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses wie der Penis. Als symbolischer Sitz männlichen Selbstbewusstseins, der Potenz und Manneskraft ist der Penis das Zentrum männlicher Identität.

Hieran hat sich seit Beginn der Menschheitsgeschichte nichts verändert - Männer  müssen stark und potent sein. Und wer ein echter Mann ist, kann immer.

Potenz und ErektionSex umgibt uns, ganz egal wohin wir blicken. Ob im Fernsehen, in der Werbung oder im Kino – alles dreht sich um Sex. Männer, die nicht jeden Abend mit ihrer Partnerin schlafen und mehrfach hintereinander können, fühlen sich da schnell nicht männlich genug. Ein Anspruch, der großen Druck erzeugt und der Manneskraft nicht immer dienlich ist.

Kurzer Realitätsabgleich

Der Blick in hiesige Schlafzimmer fällt dagegen weniger aufregend aus: deutsche Paare haben im Schnitt zwischen 3,8 und 5,9 Minuten Sex und das durchschnittlich einmal pro Woche.

Professor Frank Sommer, Arzt am Institut für Männergesundheit der Hamburger Uniklinik Eppendorf, wollte es genauer wissen: Mit seinem sechsköpfigen Forschungsteam ging der Experte für männliche Sexualstörungen der Frage nach, welche sexuellen Vorlieben und Probleme Männer heute haben. Er verschickte Fragebögen an 10.000 Männer und fand so heraus, dass in deutschen Betten zum Thema Sex nicht mehr viel los ist. Schuld daran sollen neben Stress auch zuviel weibliche Hormone bei den Männern sein.

Die Fakten

  • Während es bei den 18- bis 30-Jährigen früher fast keinen Tag ohne Sex gab, scheint er heute eher die Ausnahme zu sein. "Wie oft haben Sie und Ihr Partner Sex?" Diese Frage wurde in einer Studie vor 30 Jahren mit 22- bis 28-Mal pro Monat beantwortet, heute passiert es nach Angaben der befragten Männer nicht einmal mehr halb so oft: nämlich nur noch vier- bis zehnmal im Monat.
  • Noch weniger Sex haben die Männer zwischen 31 und 40 Jahren: drei- bis sechs- mal pro Monat ist mittlerweile normal.
  • Eine heiße Nummer erleben auch die 41- bis 50-Jährigen nicht mehr oft: Sie begnügen sich mit zwei- bis dreimal im Monat.
  • Viel weniger geht nicht? Durchaus: 51- bis 60-Jährigen haben maximal zweimal Sex - immerhin im Monat und nicht im Jahr.

Männer sexueller Aktivität (Koitus) im Monat:

Jahre: 18-30 31-40 41-50 51-60
Vor 30 Jahren: 18-22x 8-12x 6-10 4-8
Heute: 4-10x 3-6x 2-3x  

Häufigkeit von PotenzproblemenEin Trend, der sich vermutlich sogar noch fortsetzen wird. Außerdem klagt mehr als jeder zweite Mann ab dem 40. Lebensjahr über Erektionsprobleme.

Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Angefangen bei Stress im Alltag, Fragen des Lebensstils (Alkohol, Drogen, Nikotin) bis hin zu organischen Ursachen.

Dies ist allerdings kein Schicksal, dem sich Männer und Paare ergeben müssen. Heute gibt es zahlreiche Möglichkeiten, der Potenz auf die Sprünge zu helfen und Impotenz zu heilen. Mehr erfahren

Sex und Männlichkeit – Das Lebenselexier für die Partnerschaft

Sex ist ein wesentlicher Faktor im Leben und in partnerschaftlichen Beziehungen. Wenn der Sex ausbleibt, hat dies in der Regel auch Nebenwirkungen auf die Beziehung und den Partner.

Eine Studie belegt beispielsweise, dass sich Männer, die Erektionsstörungen haben, häufig aus partnerschaftlichen Beziehungen zurückziehen. Sie haben Angst vor körperlichen Berührungen und Zärtlichkeit wie beispielsweise Küssen oder sanfter Umarmung, da sich daraus eine „Forderung“ der Partnerin zum Geschlechtsverkehr entwickeln könnte. Denn in dem Fall müsste der Mann eingestehen, dass er nicht mehr in der Lage ist eine Erektion aufzubauen. Dieser Rückzug des Mannes ist sehr belastend für die Partnerschaft und kein Einzelfall. Dies passiert in über 83 % aller Partnerschaften, in denen der Mann von Erektionsstörungen betroffen ist.

Erektionsstörungen können Depressionen verursachen

Darüber hinaus zeigen Untersuchungen, dass Männer, die an Erektionsstörungen leiden und dadurch einen Leidensdruck empfinden, eine sehr viel höhere Wahrscheinlichkeit haben, depressiv zu werden. In der Studie entwickelten über 30 % der Männer Depressionen. Diese waren teilweise so gravierend, dass sie nicht mehr arbeitsfähig waren und für einen längeren Zeitraum krankgeschrieben wurden.

Das große Schweigen

Nur wenige Männer sprechen darüber, wenn es im Bett nicht mehr klappt. Und viele ergeben sich dem, frei nach dem Motto „Sex ist nicht alles.“ oder „Das ist dann eben so.“

Dies ist allzu verständlich, wenn es doch im äußeren Umfeld unter Freunden und Kollegen keine Potenzprobleme gibt. Selbst innerhalb der Partnerschaft wird eine vorliegende erektile Dysfunktion häufig zum Tabuthema gemacht.

Wir wissen allerdings, dass jeder zweite Mann ab 40 unter leichten bis schwerwiegenden Erektionsproblemen leidet. Wussten Sie, dass es einen engen Zusammenhang zwischen Erektionsproblemen, Bluthochdruck und dem Risiko eines Schlaganfalls und Herzinfarktes gibt? Verschiedene Studien belegen dies, ein weiterer Grund, warum es für Männer so wichtig ist, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Mehr >

Wir können helfen

Dabei sind Medikamente wie Viagra® und Cialis® nicht immer das Mittel der Wahl, um nachhaltig Hilfe zu finden. Es gibt heute zahlreiche zuverlässige Wege auch nicht-medikamentöser Art, um Erektionsstörungen zu beheben oder vorzubeugen. Entscheidend für eine erfolgreiche Therapie und Heilung ist eine umfassende Diagnose. Sprechen Sie uns an. Wir geben Ihnen gern Informationen und sind Ihr kompetenter Ratgeber rund um das Thema Erektionsprobleme.

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Häufiger Sex schützt vor Erektionsproblemen

Weniger ist mehr? Weit gefehlt! Eine ganz neue Studie hat gezeigt, dass die sexuelle Frequenz einen Einfluss auf den Serumspiegel hat. Hohe Homocystein-Werte im Blutserum wiederum können ein Indikator dafür sein, dass ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Arteriosklerose (Verhärtung der Arterien) besteht. Bei Homocystein handelt es sich um eine Aminosäure (Eiweißbaustein), die als Zwischenprodukt im Stoffwechsel immer dann entsteht, wenn zum Beispiel besonders viel Fleisch verzehrt wird. Die Substanz kann die Blutgefäße negativ beeinflussen – und damit natürlich auch die Penisgefäße. In der Studie wurde herausgefunden, dass Männer, die wenig sexuelle Aktivität hatten, höhere Serum Homocystein-Spiegel hatten.

Andere Studien haben untermauert, wie wichtig die Penisgefäße für die gesamte Männergesundheit sind. Anhand der Penisgefäß-Untersuchung (farbcodierte Doppler-Duplex-Sonografie des Penis) lässt sich das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko erkennen. Die Erektionsschwächen treten etwa 4 bis 8 Jahre im Vorfeld entsprechender kardiovaskulären Erkrankungen auf. Wenn im Rahmen der grafischen Untersuchung eine Verengung der Gefäße feststellt wird, kann durch therapeutische Maßnahmen eine Verbesserung der erektilen Funktion erzielt werden – und womöglich ein Schlaganfall oder Herzinfarkt verhindert werden.

In oben genannter Studie konnte gezeigt werden, dass bei Männern, die mehr als 52-mal pro Jahr – also ungefähr einmal pro Woche – Geschlechtsverkehr hatten, ein wesentlich geringeres Risiko für Erektionsprobleme bestand als bei Männern, die zwischen 0 und 11-mal pro Jahr sexuell aktiv waren. Mit Zunahme der sexuellen Aktivität zeigten sich auch niedrigere Homocystein-Spiegel. Zusammenfassend kommen die Macher der Studie zu dem Schluss, dass weniger sexuell aktive Männer eine Tendenz zu einem höheren Homocysteinlevel haben. Dies gilt übrigens auch, wenn auch nicht so statistisch signifikant, für Frauen.

 

Umfassende Studienergebnisse zur Sexualität von Männern und Frauen

Prof. Sommer, Präsident der DGMG (Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.v.), hat eine aktuelle bundesweite Studie der DGMG als Studieninitiator und -koordinator geleitet. Ungefähr 15.000 Männer aus ganz Deutschland und knapp über 1.300 Männer aus Hamburg haben sich an der Studie beteiligt.

Um eine gute Durchmischung zu haben, wurden die Daten von 18- bis 80-Jährigen aus verschiedenen sozialen Schichten erhoben, Die Ergebnisse werden in den Gruppen 18 bis 30 Jahre, 31 bis 40 Jahre, 41 bis 40 Jahre, 51 bis 60 Jahre, 61 bis 70 Jahre und 71 bis 80 Jahre dargestellt.

Sexuelle Aktivität in Deutschland - Ein Vergleich

Häufigkeit sexueller Aktivität

In der Graphik ist die Zahl der sexuellen Aktivitäten pro Monat aufgeführt. Sexuelle Aktivität bedeutet allerdings nicht immer „nur“ Geschlechtsverkehr, sondern jegliche sexuelle Aktivitäten.

Erstaunliche Resultate in Altersgruppe der 18- bis 30-Jährigen. Die befragten Hamburger waren durchschnittlich 12,8 Mal pro Monat sexuell aktiv. Die restlichen Bundesbürger kamen im Durchschnitt auf 14,6 sexuelle Aktivitäten.

Mögliche Erklärung: Bedingt durch vermehrten Stress beim Abitur, an der Universität (Hamburg ist ja immerhin eine große universitäre Stadt) oder im Job ist die sexuelle Aktivität der Hamburger in dieser Altersgruppe geringer als im Rest Deutschlands. Die Hamburger brauchen halt mehr Energie für Ausbildung und Job.

Warum aber schneiden die Hamburger so viel besser ab, wenn Sie über 30 Jahre alt sind? Es könnte sein, dass die Hamburger körperlich im Durchschnitt aktiver und gesünder sind als der Rest in Deutschland und daher auch fitter für Sexualität. Denn je kranker man ist, desto weniger sexuelle Aktivität wird ausgeübt. Außerdem schneiden die Nordregionen Deutschlands bzgl. chronischer Erkrankungen verhältnismäßig gut in Relation zu den anderen Regionen ab.

In diesen fünf Städten sind die Männer am häufigsten sexuell aktiv

Stuttgart ist die Hochburg, wenn es um Sex geht. Auf den Plätzen folgen München, Hamburg, Kiel und Düsseldorf. Schlusslicht ist Magdeburg. Sexuell vergleichsweise wenig los ist in Erfurt, Dresden, Saarbrücken und Berlin.

Auffällig ist, dass Männer mit Diabetes mellitus, Bluthochdruck (Hypertonie) oder operativen Eingriffe im Becken bzw. Veränderungen im Wasserlassen (LUTS-Symptome) weniger sexuell aktiv sind. Vergleichsweise wenig Sex haben außerdem Männer mit psychologischen Symptomen, Burnout/vermehrtem Stress und Raucher.

Um eine lange erfüllte Sexualität zu haben, ist die Ernährung wichtig. Zudem sind auch psychogene und physische Strukturen entscheidend. In dem Buch Der beste Sex deines Lebens wird auf diese Komponenten hingewiesen und es wird erläutert, wie man dennoch eine erfüllte Sexualität erleben kann.

Männer in Baden-Württemberg (Stuttgart) haben insgesamt seltener chronische Erkrankungen. Bei Männern liegt die Prävalenz von Diabetes in den Regionen Mitte (Saarbrücken) über dem Bundesdurchschnitt. Deutliche Unterschiede gibt es zwischen den alten und neuen Bundesländern. Alte Bundesländer wären Regionen Ost (Nord) mit Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt sowie Ost-Süd mit Sachen und Thüringen.

In der Region Ost (Süd) (Erfurt, Dresden) liegt die Prävalenz von Diabetes mellitus über dem Bundesdurchschnitt! Bluthochdruck ist in den Region Ost (Nord) (Berlin, Magdeburg) und Ost (Süd) (Erfurt, Dresden) stärker verbreitet als im Bundesdurchschnitt. Männer aus der Region (Süd) trinken häufiger Alkohol im gesundheitsriskanten Maße als der Bundesdurchschnitt.

Beim Rauchen ist hingegen eher ein Nord-Südgefälle zu erkennen: In den Regionen Ost (Nord) liegt die Raucherquote bei Männern deutlich höher als in der Region Ost (Süd).

Der Anteil der Männer in festen Partnerschaften steigt mit dem Lebensalter

Die Studie hat auch ergeben, wieviele Männer in stabilen Beziehungen sind. Je älter sie werden, desto häufiger haben sie einen Partner.

Männer in festen Partnerschaften

Des Weiteren hat die Studie auch gezeigt, wieviele Männer mit ihrer aktuellen Sexualität unglücklich sind. Die Unzufriedenheit betrifft vor allem Männer im Alter ab 61 Jahren.

Übrigens hat die Studie von Prof. Sommer auch gezeigt, dass Sex für Frauen gesund ist.

  • Während für Männer die Quantität der sexuellen Aktivität einen Benefit für die Gesundheit zeigt, spielt bei Frauen die Qualität eine Rolle.
  • Bei Frauen von Partnern mit ED (erektile Dysfunktion) oder Ejaculatio praecox (vorzeitiger Samenerguss) scheint die sexuelle Unzufriedenheit ein Risikofaktor für die Entwicklung eines Myokardinfarkts zu sein.

Prävalenz von weiblichen Sexualstörungen

Auch Frauen können Sexualstörungen haben. Das zeigen die Studien der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit, die Prof. Sommer durchgeführt hat. Hierbei zeigten sich erstaunliche Zahlen. In der Altersgruppe der 18- bis 30-Jährigen und der 31- bis 40-Jährigen beträgt die Zahl der Frauen mit Sexualstörungen 27 bzw. 32 Prozent. Im Alter zwischen 41 und 50 Jahren leiden 41 Prozent der Frauen unter Sexualstörungen, 39 Prozent sind es bei den 51- bis 60-jährigen Frauen. Danach gehen die Zahlen hoch. Unter den 61- bis 70-jährigen Frauen sind 61 Prozent betroffen, unter den 71- bis 80-jährigen Frauen sogar 81 Prozent.

In den Studien wurde außerdem deutlich, dass viele Frauen unter Druck stehen, weil ihr Partner Sex einfordert. Betroffen von einer solchen Situation sind vor allem 31- bis 40-jährige Frauen, immerhin 54 Prozent und damit mehr als jede zweite Frau! Aber auch jüngere und ältere Frauen empfinden sexuellen Druck vom Partner. Bei den 18- bis 30-Jährigen sind es 43 Prozent, bei den 41- bis 50-Jährigen immerhin noch 48 Prozent. Im höheren Alter scheint sich die Situation im Bett allmählich zu entspannen, wobei sich immer noch fast jede dritte Frau zwischen 51 und 60 Jahren (28 Prozent) unter Druck gesetzt gefühlt.

Sexueller Druck

Darüber hinaus zahlen Frauen einen hohen Preis, wenn ihre Männer impotent sind. Das konnte in den Studien ebenfalls dargestellt werden. Sie sind frustriert sind oder es stellen sich bei ihnen psychogene Effekte ein, etwa depressive Stimmungen, aber auch Besorgtheit und Hilflosigkeit bis hin zu Selbstzweifeln (Gefühl der Unattraktivität). Daher ist es wichtig, dass Männer mit Erektionsstörungen abklären lassen, ob die kleinen penilen Gefäße Veränderungen zeigen – und zwar nicht nur zur Prävention von Herzinfarkten und Schlaganfällen! Anhand der penilen Gefäße lässt sich erkennen, ob ein Mann möglicherweise in wenigen Jahren einen Herzinfarkt oder Schlaganfall haben wird.

Die therapeutischen Maßnahmen, die dazu führen, dass Männer wieder Erektionen haben, sind auch für Frauen von Vorteil. In Studien konnte gezeigt werden, dass sowohl die Libido der Frauen, die Orgasmusfähigkeit und -häufigkeit, aber auch die positiven Erregungszustände wesentlich ausgeprägter waren als in dem Zeitraum, in dem die Männer Erektionsstörungen hatten. Eine einzige Ausnahme gibt es allerdings: Die Dyspareunie (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr) blieb unverändert.

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