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Ernährung – Man(n) ist, was man isst

Männer sind in der Regel, wenn es um den gesundheitlichen Wert von Speisen geht, geradezu Analphabeten. 

ErnährungWährend Frauen eine vitaminreiche Mischkost bevorzugen, ernähren sich Männer einseitig mit dem Schwerpunkt Fleisch bzw. tierische Fette. Zwar reden in Deutschland hauptsächlich die Frauen über Übergewicht, Ernährung und Figur, tatsächlich übergewichtig sind jedoch in allen Altersklassen eher die schweigenden Männer.

Eine richtige Ernährung ist zweifellos eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Vermeidung von chronischen Erkrankungen und für das „gesunde Altern“. Die bedeutendsten Energielieferanten und Grundbausteine in der Ernährung sind Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett. Damit ist es jedoch noch nicht genug. Für die komplexen Abläufe und Regulationen unseres Körpers sind zusätzlich Flüssigkeit, Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe notwendig. Es gibt allerdings kein einzelnes Nahrungsmittel und auch keine Wunderdiät, in der alle wichtigen Bausteine in optimaler Zusammensetzung enthalten sind.

Unterschiede im Essverhalten Mann und Frau

Nährstoffe – Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett – Der Mix macht’s!

  • Kohlenhydrate sind verschiedene Formen von Zucker, die rasch über den Darm aufgenommen werden und für Muskeln und Gehirn eine schnelle lebensnotwendige Energiequelle darstellen. Kohlenhydrate kommen in Getreide, Obst oder Kartoffeln vor. Je nach biochemischer Struktur der Kohlenhydrate werden sie schnell oder langsam vom Körper verstoffwechselt.
  • Eiweiße (Proteine) können ebenfalls Energie liefern. Sie sind jedoch auch für die Zellteilung, Hormonbildung und Wachstumsprozesse unentbehrlich und letztlich lebensnotwendig. Eine zu eiweißreiche Kost belastet die Nieren und kann zur beschleunigten Alterung von Gefäßen führen. Proteine kommen in tierischen Produkten wie Milch, Fleisch, Käse oder Fisch vor.
  • Fette oder sogenannte Fettsäuren liefern reichlich Energie und dienen in unterschiedlicher Form als Baustoff für Zellen und Hormone. Man unterscheidet gesättigte von ungesättigten Fettsäuren. Einige spezielle Fettsäuren kann der Körper nicht selbst bilden, so dass diese unbedingt über die Nahrung zugeführt werden müssen. Ein Zuviel an Fett wird vom Körper in Depots abgelagert und lässt die Gefäßwände frühzeitig altern.

Vitamine, Spurenelemente, Mineralien

Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sind ebenfalls unentbehrlich, um die Körperfunktionen in Gang zu halten. Beispiele sind der Knochen- und Muskelstoffwechsel oder die Nervenleitung. Vitamine und Spurenelemente unterstützen die Wirkung von speziellen Eiweißen (Enzyme) und haben u. a. günstigen Einfluss auf die Zellalterung.

Ballaststoffe

Ballaststoffe sind unverdauliche Bestandteile von pflanzlichen Lebensmitteln. Sie sind wichtig für einen geregelten Stuhlgang. Faserreiche Kost macht satt und verbessert zudem die Fähigkeit des Körpers, Zucker zu verwerten. Außerdem wird durch Ballaststoffe der Cholesterinspiegel gesenkt. Besonders reich an Ballaststoffen sind Roggen, Bohnen, Sprossen aller Art, Leinsamen und Salate. Weißbrot, Toast und Kuchen sind ballaststoffarm, kalorienreich und lassen zudem kaum ein Sättigungsgefühl aufkommen.