Beckenbodenprobleme? Cannabis kann helfen

Der Beckenboden – ein kleiner Muskel, der aber einiges bewirkt. Gut trainiert, verbessert er das Körpergefühl, die Kontinenz und auch den Sex. .

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Folgende drei Hauptfunktionen hat der Beckenboden: 1. Anspannen, 2. Entspannen und 3. reflektorisch Gegenhalten. Doch manchmal funktioniert die Beckenbodenmuskulatur nicht so, wie es eigentlich sein soll. Beispielsweise haben viele Menschen Schmerzen oder Verspannungen in der Beckenbodenregion. Ist die Muskulatur fest, werden die Blutgefäße abgedrückt. Der Beckenboden wird dann nicht mehr ausreichend versorgt.

Die Symptome bei Beckenbodenproblemen

Manche Männer berichten, dass sie bei entsprechenden Verspannungen Rückenschmerzen im Dammbereich, im After- oder Hodenbereich haben. Manchmal ziehen diese Schmerzen auch bis in den Penis hinein. Andere Männer haben Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder beim Wasserlösen. Aber auch häufiger Harndrang kann durch Beckenbodenverspannungen ausgelöst werden. Mediziner sprechen dann von einer chronischen Prostatitis oder Prostatodynie. Hier liegen häufig myofasziale Veränderungen vor, also Veränderungen im Muskel-Sehnen-Apparat.

Beim normalen Atmen erfolgt eine Synchronisation zwischen Unterbauch und Beckenboden. Wenn diese Synchronisation aufgehoben wird, kann es ebenfalls zu Verspannungen und anderen Symptomen kommen. Bei Frauen tritt teilweise sogar ein sogenannter Vaginismus auf. Da ist die Beckenbodenmuskulatur dann so verspannt, dass ein normaler Geschlechtsverkehr nicht möglich ist, weil dieser starke Schmerzen und Krämpfe auslöst.

Damit der Urin möglichst lange gehalten werden kann, ist es wichtig, dass die Beckenbodenmuskulatur sich anspannen kann. Das gilt sowohl für Frauen als auch für Männer. Ein Teil der Beckenbodenmuskulatur umschließt auch die Harnröhre.

Wo Spannung aufgebaut wird, sollte natürlich Entspannung folgen. Beim Wasserlassen und beim Stuhlgang etwa muss sich die Beckenbodenmuskulatur entspannen. Auch in der Sexualität spielen Anspannung und Entspannung des Beckenbodens eine große Rolle. So entstehen zum Beispiel beim Orgasmus Wellen von Anspannung und Entspannung im Beckenboden. Und wenn man hustet, lacht oder niest, muss die Beckenbodenmuskulatur reflektorisch gegenhalten, so dass kein Urin ungewollt abgeht.

Möglicher Auslöser für Probleme mit dem Beckenboden: Übergewicht

Es gibt einige Faktoren, die zur Schwächung der Beckenbodenmuskulatur führen können. Dazu gehören unter anderem Übergewicht, chronische körperliche Überbelastung, eine schlechte Haltung, operative Eingriffe in der Beckenregion oder auch bestimmte Medikamente. 

Was tun bei Schmerzen im Beckenboden?

Warme Sitzbäder, spezielle Massagen oder Entspannungsübungen tragen dazu bei, die Muskulatur im Beckenboden zu lockern. Wenn die Schmerzen sehr groß sind, können schmerzstillende Zäpfchen Linderung verschaffen. Neue Studien haben gezeigt, dass die Verspannungen und Verkrampfungen auch mithilfe von Cannabis gelöst werden können. Denn die Hanfpflanze enthält Inhaltsstoffe, die eine analgetische, also schmerzlindernde, Wirkung haben. Zudem wirken die Inhaltsstoffe antiphlogistisch, also entzündungshemmend, muskelrelaxierend und seditativ. Natürlich muss eine Cannabais-Therapie vom Arzt indiziert und beobachtet werden. Auch die Dosisfindung ist hier ein wichtiger therapeutischer Schritt.

 

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