Geschlechtskrankheiten – von Parasiten und Pilzen

Sowohl Männer als auch Frauen können von einer Vielzahl an Geschlechtskrankheiten betroffen sein. Die Übertragung meistens über Bakterien (bakterielle Geschlechtskrankheiten) oder einen Virus (virale Geschlechtskrankheiten). Eine dritte Gruppe bilden die Erkrankungen, für die ein Parasit verantwortlich ist.

Was sind Parasiten?

Zur Gruppe der Parasiten gehören viele kleine Tierchen wie Flöhe, Läuse oder Bandwürmer. Sie alle haben eins gemeinsam: Sie sind „Blutsauger“, die sich gerne am menschlichen Körper ansiedeln. Viele Parasiten können Krankheiten übertragen, unter anderem auch Geschlechtskrankheiten.

Die häufigsten parasitären Geschlechtskrankheiten im Überblick

Geschlechtskrankheiten – so kann sich jeder schützen

Ausgelöst von Bakterien, Viren oder Parasiten: Die Palette der Geschlechtskrankheiten ist umfangreich und kann auf den ersten Blick durchaus erschreckend. Doch die Freude am Sex sollte sich damit niemand nehmen lassen. Denn bereits auf den zweiten Blick wird deutlich: Ein sehr guter Schutz vor den unterschiedlichen Geschlechtskrankheiten ist möglich und verläuft zudem in den meisten Fällen nach einem ganz ähnlichen Muster. 

Hier noch einmal die wichtigsten Regeln im Überblick 
  1. Kondome benutzen! Das gilt vor allem für Menschen, die Sex mit wechselnden Partnern haben.
  2. Auf Hygiene achten! Die dafür verwendeten Textilien (Waschlappen, Handtuch) aber keinesfalls mit einer anderen Person teilen.
  3. Veränderungen im Genitalbereich aufmerksam verfolgen! Das gilt für Rötungen ebenso wie Bläschen oder unkontrollierte Ausflüsse.
  4. Rechtzeitig einen Arzt aufsuchen! Die meisten Geschlechtskrankheiten lassen sich gut behandeln – die größten Komplikationen entstehen immer dann, wenn eine Infektion verschleppt wird.
  5. Partner informieren! Wenn bei jemandem einer Geschlechtskrankheit diagnostiziert wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch sein(e) Sexpartner davon betroffen sind.