Penisverlängerung bei Mikropenis

Der Penis ist wesentlich für das männliche Selbstwertgefühl: Er spielt eine wesentliche Rolle im Hinblick auf die gefühlte Männlichkeit und das Selbstwertgefühl vieler Männer. Die meisten definieren sich - bewusst oder unbewusst - über Länge, Aussehen, Umfang und Leistungsfähigkeit ihres Penis.

PenisverlängerungMänner, die ihren Penis als zu klein empfinden oder die eine Schrumpfung erleben, leiden daher sehr oft unter mangelndem Selbstbewusstsein bis hin zur Depression. Dies ist sogar dann der Fall, wenn die Sexualpartnerin/der Sexualpartner mit dem Geschlechtsteil des Mannes sehr zufrieden sind.

Was ist normal?

Generell sind Länge und Umfang des menschlichen Penis ausgesprochen großen Variationen unterworfen. Die mittlere Länge des erigierten Gliedes bei deutschen Männern beträgt ca. 13 cm.

Wann ist eine Penisoperation indiziert?

Ein erigierter Penis von unter 7,5 cm wird als Mikropenis bezeichnet. Hier besteht eine medizinische Indikation zur Behandlung. Natürlich gibt es gibt Männer mit einer Länge des erigierten Penis von über 7,5 cm, die sich einen größeren Penis wünschen. Eine medizinische Indikation zur Penisvergrößerung ist in diesen Fällen gegeben, die Indikation wird im Einzelfall jedoch aus kosmetischen Gründen gestellt. Außerdem kann in einigen Fällen eine Indikation aus psychologischer Sicht für einen solchen operativen Eingriff bestehen.

Neben der Operation gibt es verschiedene nicht-operative Methoden, um Länge und Umfang des Penis zu vergrößern. Im Rahmen der Diagnose und des persönlichen Beratungsgesprächs stellen wir fest, welche Therapie-Option für Sie am geeignetsten ist.

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Wie messe ich die Länge meines Penis korrekt?

9 oder 19 Zentimeter? Viele Männer möchten wissen, wie lang ihr Penis ist. Um das herauszufinden, nehme man ein flexibles Maßband. Dieses wird am Übergang von der Penisbasis zum Schambein angelegt. Dann wird bis zur Spitze der Eichel (Glans Penis) gemessen. Ob im nicht-erigierten oder im erigierten Zustand: Die Messtechnik ist immer dieselbe.

Und wie ist der Penisumfang?

Eine weitere wichtige Messgröße ist der Penisumfang. Um herauszufinden, wie viele Zentimeter es sind, nehme man ebenfalls ein flexibles Maßband. Gemessen wird an der Penisbasis direkt am Schambein. Da es unterschiedlich geformte Penisse gibt, sollte man – vor allem, wenn man den Penis im erigierten Zustand vermisst – die dickste Stelle wählen. Diese kann auch in der Mitte des Penis sein.

 

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Als der Penis sichtbar wurde

Der menschliche Penis ist in Relation zu anderen Primaten länger und hat im flakziden, also nicht erigierten, schlaffen Zustand, mehr Umfang. Beispielsweise sind die Penisse von Gorillas, Orang-Utans und Schimpansen alle sehr schmal und im flakziden Zustand meistens gar nicht sichtbar. Evolutionstechnisch vermutet man, dass dies bei uns Menschen ursprünglich auch der Fall war – zumindest bis wir angefangen haben, auf zwei Beinen zu gehen. Als wir Menschen bipedale Wesen wurden und unsere Körperbehaarung nachließ, wurde das äußere Genital des Mannes allmählich sichtbar. Eine Theorie: Bei der Partnerwahl spielte das optische Erscheinungsbild des Penis einst eine wichtige Rolle. Ein großer erigierter Penis hatte Symbolcharakter, stand für Stärke und Fruchtbarkeit. Ähnliches ist bei einigen weiblichen Säugetieren zu beobachten: Um ihre fruchtbare Zeit nach außen kund zu tun, sind die Schamlippen in der Ovulationsphase deutlich und prominent sichtbar.

Da wir Menschen heute zumeist im angezogenen Zustand herumlaufen und der Penis somit nicht sichtbar ist, spielt dieser einstige Selektionsvorteil keine Rolle mehr – zumindest für die meisten Frauen und Männer, die einen Partner suchen.

Gibt es nicht-operative Methoden, um die Penisgröße zu verändern?

Viele Männer wünschen sich einen größeren und/oder dickeren Penis. Kein Wunder also, dass mittlerweile vermeintliche Wunder-Pillen und Lotionen angepriesen werden, die den Penis verlängern oder verbreitern sollen. Einige Männer gehen sogar so weit, Gewichte an den flasziden, also nicht-erigierten Penis zu hängen, damit dieser länger wird. Doch Vorsicht! Keine dieser Methoden ist wissenschaftlich bewiesen und wir raten daher dringend, die Finger davon zu lassen!

Interessant hingegen könnte für viele Männer, die mit ihrem Penis nicht zufrieden sind, eine Kombination aus hormoneller Therapie (wenn ein Mangel vorliegt!) und mechanischer Traktion sein. Voraussetzung: eine komplette diagnostische Untersuchung mit Augenmerk auf die Infrastruktur (Zusammensetzung) des Penis, Blutgefäße und Nervenstrukturen.

Ist der Penis möglicherweise geschrumpft und früher einmal größer gewesen? Dann ist es unter Umständen möglich, durch nicht-operative Maßnahmen die Länge und den Umfang des Penis zu beeinflussen. Je nach Diagnose kann zusätzlich ein nächtliches Schwellkörpertraining Erfolg versprechend sein. 

Komplikationen der Penisvergrößerungs-OP

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass viele Männer mit dem operativen Ergebnis nicht zufrieden sind. Sie finden ihren Penis also immer noch zu kurz bzw. zu dünn. Dies hat unter anderem auch eine wissenschaftliche Untersuchung gezeigt.

Bevor man für eine Penisvergrößerungs-OP entscheidet, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass eine solche OP mit Risiken verbunden ist. Die Bildung von Narbengewebe kann zum Beispiel dazu führen, dass der Penis nach dem Eingriff noch kleiner erscheint als zuvor! Außerdem kann es zu sexuellen Funktionsstörungen kommen – insbesondere wenn die OP von einem unversierten Genitalchirurgen durchgeführt wurde, der nicht genau weiß, wo die Nerven und Blutgefäße verlaufen. Aber auch in geübten Händen kann das passieren!

Je nach Operationsmethode kann es auch sein, dass der Penis anschließend etwas seltsam aussieht. Neben Narbengewebe können sich Fettpolster um den Penis legen, die kein Mann haben will! Und schließlich kann es sein, dass Partner Schwierigkeiten haben, mit dem operierten Mann anschließend sexuell zu verkehren. Ein zu langer Penis, der während der Penetration an den Muttermund (Zervix) stößt, kann bei der Frau beispielsweise Schmerzen auslösen.

Wie wird der Penis dicker?

Liegt eine Penisschrumpfung vor, kann ein Aufbau der Infrastruktur zu einem größeren Umfang verhelfen. Unabdingbar als therapeutische Option ist – je nach Diagnose – ein nächtliches Schwellkörpertraining, ggf. in Kombination mit einem sogenannten Vakuumpumpentraining.

Bei operativen Eingriffen wird häufig künstliches Gewebe verwendet – oder Gewebe, das aus einem anderen Teil des Körpers stammt. Manche Operateure scheuen einen derart umfangreichen Eingriff aufgrund der damit verbundenen Komplikationen: Die Blutgefäße und Nerven des Penis können verletzt werden können, was dann häufig sexuelle Probleme nach sich zieht. Daher bevorzugen viele Operateure Injektionen von Fettgewebe, das sich zirkulär um den Penis legt. Dabei ist es häufig so, dass der Penis im nicht-erigierten Zustand einen sehr großen Umfang hat. Bei der Erektion verteilt sich das Fettgewebe dann teilweise. Auch diese Methode ist nicht ohne „Nebenwirkungen“: Je nach Operationsmethode kann der Penis unförmig aussehen, teilweise verläuft er konisch. Außerdem sollte man wissen, dass das injizierte Fett langsam vom Körper resorbiert wird: Die anfängliche Freude über den neuen Umfang ist daher nicht von Dauer. Wer beim neuen Umfang bleiben will, muss also Wiederholungstäter werden.

Eine weitere OP-Methode: Ein Gewebslappen aus der Schambeingegend wird um den Penis gelegt. Hierbei handelt es sich um einen schwierigen operativen Eingriff. Denn der Gewebslappen benötigt natürlich eine gute Durchblutung. Ist diese nicht sichergestellt, geht das Gewebe zugrunde.

Wie wird der Penis länger?

Es gibt zwei gängige Methoden:

1. Liposuction

Hierbei wird das Fettgewebe an der Penisbasis – am präsymphysären Gebiet – „abgesaugt“. Der Penis sieht dadurch länger aus, weil mehr von ihm sichtbar ist.

2. Ligament-Durchtrennung

Bei dieser Methode wird das Ligament, das den Penis sehr nahe an der Symphyse (Verbindung zwischen den beiden Beckenhälften) festhält, durchtrennt. Dadurch „fällt“ der Penis stärker aus dem Körper heraus und es entsteht der Eindruck, dass er länger ist. Das Problem: Dieses Erscheinungsbild ist bei den meisten Männern nur im flasziden (also nicht-erigierten Zustand) gegeben.

Nach der OP kommt es immer wieder vor, dass der Penis durch die Bildung von innerem Narbengewebe wieder erneut an der Symphyse anwächst. Teilweise kann es auch passieren, dass der Penis sogar kürzer wird als vor dem Eingriff. Die Praxis zeigt, dass einige Männer nach der OP Operation zu penilen Stretchern, Gewichten oder anderem greifen, um eine Verwachsung zu verhindern. Ein anderes Mittel der Wahl können Friktionsmassagen sein. Unsere Empfehlung: Bevor man irgendeine dieser Methode anwendet, sollte grundsätzlich mit einem sehr erfahrenen Arzt auf diesem Gebiet Rücksprache gehalten werden.

Studie: Es gibt einen Zusammenhang zwischen Penislänge und Erektionsstörungen

„Es kommt nicht auf die Länge an“ – dieser Satz ist häufig zu hören, wenn es im Zusammenhang mit der Sexualität um die Länge des männlichen Glieds geht. Handelt es sich dabei allerdings um eine bloße Schutzbehauptung von Betroffenen, die Trost spenden soll, oder ist an dieser These zur Penislänge doch etwas Wahres dran?

In einer wissenschaftlichen Studie wurde anhand von validierten Fragebögen die Erektionsfähigkeit der studienbeteiligten Männer festgestellt. Des Weiteren mussten die Teilnehmer ihre Penislänge selbst einschätzen, zusätzlich wurde diese auch gemessen. Das Ergebnis lässt sich wie folgt zusammenfassen: Es gibt sehr wohl einen Zusammenhang zwischen der Penislänge und möglichen Erektionsstörungen. Ebenso ließ sich aber feststellen: Die alles entscheidende Rolle spielt offenbar der Kopf sowie die eigene Wahrnehmung des Penis. Salopp könnte man sagen: Es liegt im Auge des Betrachters, ob ein Penis als „zu kurz“ oder als „ausreichend lang“ empfunden wird – das jeweilige Ergebnis dieses Empfindens kann aber weitreichende Folgen haben.

In der untersuchten Gruppe hatten 11 Prozent der Männer eine schwere erektile Dysfunktion (ED) oder eine moderate Impotenz angegeben. Bei 16 Prozent der Teilnehmer lag nur eine leichte Erektionsstörung vor. Die übrigen Studienteilnehmer, also 73 Prozent, hatten keinen Hinweis darauf, dass sie an einer Impotenz leiden. In diesem letztgenannten Patientenkollektiv lag die nachgemessene Penislänge im Durchschnitt bei 13,1 Zentimetern.

10 Prozent der an der Studie beteiligten Männer, mit Ereketionsstörungen klagten darüber, dass ihr Penis zu klein sei. Eine anschließend durchgeführte Vermessung brachte das erstaunliche Ergebnis, dass die Glieder eine durchschnittliche Länge von 12,9 Zentimeter hatten – also nur zwei Millimeter weniger als bei der völlig gesunden und zufriedenen Gruppe.

Ebenfalls interessant war die Erkenntnis, dass bei den Männern, die ihren Penis als „normal lang“ empfanden, eine Nachmessung die durchschnittliche Länge von 13,5 Zentimetern ergab – das sind gerade mal sechs Millimeter mehr als bei der Gruppe derer, die ihren Penis als zu klein erachtet hatten.

Ein weiteres Ergebnis der Studie war, dass Männer, die der Meinung waren, dass ihr Penis zu klein sei, deutlich häufiger an einer erektilen Dysfunktion litten als Männer, die ihren Penis als „normal lang“ einschätzten – und dies ergab sich völlig unabhängig von allen gesundheitlichen Aspekten. Das bedeutet: Obwohl zwischen dem reinen Empfinden, was denn nun „normal lang“ ist und was möglicherweise „zu kurz“ ist, nur wenige Millimeter liegen, sind die Auswirkungen beim Sexspiel offenbar sehr unterschiedlich. Durch diese wenigen Millimeter können sich aber überhaupt keine Unterschiede bei der Erektionsfähigkeit ergeben.

Allem Anschein nach treten vermehrt Störungen in der erektilen Funktion auf, sobald der Mann der Meinung ist, dass sein Penis zu klein sei. Diese Männer, so ein Erklärungsansatz dieser Beobachtung, sind beim sexuellen Akt häufiger ängstlich und machen sich entsprechend zu viele Gedanken, dass es aufgrund einer vermeintlich nicht ausreichenden Penislänge zu Problemen kommen könnte. So falsch diese Gedanken auch sein mögen: Sie wirken sich negativ auf die erektile Funktion aus, weil die damit verbundenen Nervenimpulse, die sich im Kopf bei der sexuellen Stimulation entwickeln, ungehindert an den Penis weitergeleitet werden können.

Eine andere These wäre, dass Männer, die von Impotenz betroffen sind, ihre zu geringe Penislänge für eine mangelnde „Männlichkeit“ verantwortlich machen.

Fazit: Es kommt auf die richtige Einstellung an

Es ist also festzuhalten: Weil sich die Frage der Erektionsfähigkeit nicht an einigen Millimetern entscheidet, kommt es vielmehr auf die richtige Einstellung an. Wer mit positiven und vor allem selbstbewussten Gedanken an die Sache geht, wird – wie in vielen anderen Lebenslagen auch – bessere Ergebnisse erzielen als pessimistische Zeitgenossen,  deren Versagensängste letztlich so viel Raum einnehmen, dass im Körper der Blick aufs eigentlich Wesentliche verstellt und blockiert wird.

In der besagten Studie wurde außerdem noch einmal deutlich, dass Männer, die erhöhte Glukosewerte im Blut hatten (beziehungsweise Männer, denen ein Testosteronmangel im Blut nachzuweisen war), sehr viel häufiger an Erektionsstörungen litten als diejenigen, die in beiden Parametern Normwerte vorweisen konnten. Daraus lässt sich folgern: Wer auf die Gesundheit seines Körpers achtet, leistet einen wesentlich sinnvolleren und effektiveren Beitrag für sein Sexualleben als wenn er sich Gedanken über die Länge seines Penis macht. Inwieweit die Glukose- und Testosteronwerte passen, kann jeder Arzt sehr schnell bei einer Untersuchung feststellen. Wenn sich schlechte Werte ergeben, kann - je nach Ausprägung – entweder eine medizinische Therapie erfolgen oder – in leichteren Fällen – auch jeder selbst aktiv etwas für seine Gesundung und somit auch sein Sexualleben tun.

Das fängt, wie so oft, bei regelmäßiger Bewegung an und umschließt auch eine bewusste Ernährung. Um seinen Glukosewert, also seinen Blutzucker, zu senken, empfiehlt sich grundsätzlich auch eine Reduktion des Körpergewichts. Bei der Ernährung sind Obst und Gemüse, viel Ballaststoffe sowie ungesättigte Fette (enthalten zum Beispiel in Olivenöl, Nüssen und Fisch) empfehlenswert. Gut auf den Testosteronspiegel wirken sich unter anderem Brokkoli, Blumenkohl sowie ebenfalls Nüsse aus. Mehr erfahren >

Und noch ein abschließendes Ergebnis aus der Penislängen-Studie: Männer, die von einer schweren erektilen Dysfunktion betroffen waren, gaben sehr viel häufiger zu Protokoll, dass ihr Penis optisch zu klein sei – obwohl das objektiv gar nicht stimmte. Denn das Nachmessen ergab, dass die Geschlechtsteile dieser Studienteilnehmer so gut wie keine Längenunterschiede zu den gegenüber den völlig gesunden Studienteilnehmern aufwiesen. Wer also das nächste Mal den Satz hört „Es kommt nicht auf die Länge an“, kann dem gelassen entgegen: „Stimmt – aber es kommt auf die richtige Einstellung zum Penis an.“

 

Schwellkörperimplantat

Schwellkörperimplantate werden operativ in den Penis eingesetzt, um bei Erektionsstörungen eine Versteifung des Gliedes zu ermöglichen.

Plastische Operationen am äußeren Genitale

Diese Operationen werden zum Beispiel bei Penisverkrümmung (IPP) zur Begradigung des Penis durchgeführt.

Phimosen-Operation

Operation bei Verengung der Vorhaut (Phimose).Diese Operation nennt man auch Beschneidung oder Zirkumzision.