+49 (0)40 74 10 55 05 6

Ejakulationsstörungen

Jeder Vierte ist betroffen: Ejakulations-Störungen gehören zu den häufigsten sexuellen Funktionsstörungen bei Männern. 

Prof. Dr. SommerRund 20 bis 30 Prozent aller Männer erleben im Laufe ihres Lebens Ejakulations-Störungen. Die Wahrnehmung und der Leidensdruck sind bei Ejakulations-Störungen wie z.B. dem vorzeitigen Samenerguss allerdings weitaus geringer als bei erektiler Dysfunktion. Nur ein Teil der Betroffenen empfindet diese Störungen bzw. Erkrankungen als Problem. Wenn Sie häufig Probleme beim Sex haben und dies zur Belastung wird, sollten Sie sich die Zeit nehmen und einen Arzt aufsuchen.

Wir können helfen

Ob und welche Therapie für den Betroffenen sinnvoll ist, hängt von seinem Leidensdruck und der individuellen Symptomatik ab. Hier kommen sowohl Medikamente als auch andere Therapieoptionen in Frage.

Prof. Dr. Sommer ist einer der führenden Ärzte auf dem Gebiet der Männergesundheit. Gemeinsam mit dem Patienten führen wir eine gründliche Diagnose durch und entwickeln ein individuelles Therapiekonzept für eine erfolgreiche Behandlung. Kontakt

Die wesentlichen Ejakulations-Störungen im Überblick

Störungen der Ejakulation können verschiedene Ursachen haben und unterschiedlich ausgeprägt sein. Insgesamt unterscheidet man diese Kategorien:

1. Vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio Praecox)

Ein Mann ejakuliert, bevor er oder sein Partner/seine Partnerin dies wünschen. Die Ejakulation kann schon bei der ersten sexuellen Aktivität erfolgen (lebenslanger vorzeitiger Samenerguss), aber auch nach einer normalen sexuellen Funktion zu einem späteren Zeitpunkt (sekundärer vorzeitiger Samenerguss). Man vermutet, dass in den Industrie-Nationen etwa ein Drittel der Männer im Laufe ihres Lebens mit den Symptomen des vorzeitigen Samenergusses konfrontiert werden. Die wenigsten von ihnen nehmen jedoch medizinische Hilfe in Anspruch. Mehr zum vorzeitigen Samenerguss >

2. Verzögerter Samenerguss (Ejaculatio Retarda)

Bei der verzögerten Ejakulation dauert die Ejakulation länger als der Mann dieses wünscht – auch wenn er eine volle Erektion hat und eine sehr gute Stimulation erfährt. Hier unterscheidet man zwischen primärer (lebenslanger) und sekundärer Ejakulation, bei der ursprünglich mal eine normale Ejakulation vorhanden war. Aufgrund wissenschaftlicher epidemiologischer Studien weiß man heute, dass ca. 1 bis 4 Prozent aller Männer in den Industrie-Nationen von einer verzögerten Ejakulation betroffen sind.

In einigen Fällen sind Männer mit einem verzögerten Samenerguss nicht in der Lage, während des Geschlechtsverkehrs zu ejakulieren, wohl aber durch Masturbation. Mehr zum verzögerten Samenerguss >

3. Ausbleibende Ejakulation (Anejakulation und retrograde Ejakulation)

Männer mit einer Anejakulation können nicht ejakulieren. Wenn das permanent der Fall ist, spricht man von einer totalen Anejakulation.  Bei einer situativen Anejakulation dagegen kann der Mann nur unter bestimmten Umständen ejakulieren. Mehr zur ausbleibenden Ejakulation >

4. Schmerzhafte Ejakulation

Mehr erfahren

5. Ausbleibender Orgasmus (Anorgasmie)

Mehr erfahren

6. Retrogerade Ejakulation

Bei einer retrogeraden Ejakulation gelangt das Ejakulat nicht vorn aus dem Penis, sondern in die Blase. Das Ejakulat verlässt dann den Körper des Mannes, wenn er uriniert. Die retrogerade Ejakulation ist in der Regel nicht ungesund, aber für Paare, die einen Kinderwunsch haben, natürlich sehr störend.

7. Reduktion des Ejakulat-Volumens

Betroffene Männer stellen fest, dass die Menge des Ejakulats im Vergleich zu früher abnimmt bzw. abgenommen hat.

8. Verlust von Ejakulationsdruck

Hier erfolgt eine Ejakulation mit weniger Druck, als der Mann es gewohnt ist.

9. POIS (Post-Orgasmic-Illness-Syndrome)

Dies ist streng genommen keine Ejakulationsstörung, sondern eine sehr seltene Erkrankung, die bei Männern nach der Ejakulation auftritt. Mehr erfahren

 

Gratis Übungen

Potenzkraft: Kostenloses Training

Potenz und Durchhaltevermögen werden insbesondere durch eine trainierte Beckenboden-Muskulatur und eine gute Durchblutung des Penis erreicht. Beides lässt sich mit nur wenigen Minuten Training am Tag erreichen. Hier finden Sie kostenloses Trainingsmaterial!

Stand der wissenschaftlichen Untersuchungen von Ejakulationsstörungen

Zum vorzeitigen Samenerguss gibt es viele wissenschaftliche Studien, andere Dysfunktionen rund um die Ejakulation sind weniger gut wissenschaftlich untersucht. In einer amerikanischen Studie, in der Ejakulationsstörungen von 1.000 Männern untersucht wurden, hat man festgestellt, dass bei 88 Prozent der Männer das Ejakulationsvolumen zurückgegangen ist. 81 Prozent der Probanden berichteten darüber, dass der Ejakulationsdruck abgenommen hat. 62 Prozent beklagten sich über eine verzögerte Ejakulation und 37 Prozent hatten eine Anejakulation. Nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht: Diese Studie befasste sich mit Männern, die sich mit Ejakulationsstörungen bei einem Arzt vorgestellt haben. Die Ergebnisse beschreiben also nicht, wie es allgemein in der Männerwelt aussieht. Und: Die prozentuale Häufigkeit der Dysfunktionen ist zusammengefasst worden, Mehrfach-Diagnosen sind somit möglich. So hatten gemäß der amerikanischen Studie 88 Prozent der Männer mit Ejakulationsstörungen mehr als eine Dysfunktion in der Ejakulation. 

Climacturia

Eine ganz andere Form der Störung ist die Climacturia (Klimakturia). Hierunter versteht man eine Orgasmus-assoziierte Inkontinenz: Der Mann verliert also während der Ejakulation Urin. Die Climacturia ist ein häufiger Nebeneffekt nach einer radikalen Prostatektomie (eine chirurgische Entfernung der Prostata bei einer bösartigen Veränderung). Die Prostata ist von vielen Nerven und Gewebe umgeben. Diese sind u.a. dafür zuständig, dass das Wasserlassen und die Sexualfunktion gesteuert werden. Manchmal wird dieses Gewebe bei operativen Eingriffen im kleinen Becken verletzt. Deshalb kann es auch zu Inkontinenz und erektiler Dysfunktion kommen.

Studien zeigen, dass zwischen 22 und 43 Prozent aller Männer nach einer radikalen Prostatektomie Erfahrungen mit Climacturia haben. Diese Situation kann für den Mann, den Partner oder die Partnerin sehr unangenehm sein. Daher vermeiden einige Männer sexuelle Aktivitäten. Andere fühlen sich so unangenehm berührt, dass sie weder mit ihrem Partner, noch mit ihrem Arzt, darüber sprechen. Wie man damit therapeutisch umgeht, hängt davon ab, was der Spezialist bei der entsprechenden Untersuchung feststellt. Hilfreich kann es zum Beispiel sein, die Blase vor dem Geschlechtsverkehr zu entleeren oder eine elastische Schlaufe zu verwenden, um den Abgang von Urin zu verhindern. Ein gezieltes muskuläres Training kann ebenfalls Abhilfe schaffen – je nachdem, wie gut ausgebildet die entsprechende Muskulatur ist. Teilweise lässt sich eine Climacturia auch postoperativ verbessern.

Kontakt >

 

Erektionsstörungen - Wir können helfen

Kein Mann muss heute mehr unter Erektionsstörungen leiden. Wir verhelfen zahlreichen Patienten zu einer erfüllten Sexualität.

Operationen zum Kinderwunsch

Ein unerfüllter Kinderwunsch ist keine Seltenheit. Wir sind spezialisiert auf Operationen, die Paaren ihren Kinderwunsch ermöglichen.

Penisverkrümmung

Eine Penisverkrümmung ist nichts, mit dem Sie sich abfinden oder dessen Sie sich schämen sollten. Es gibt zahlreiche Therapieoptionen.