Nervenerkrankungen: Ursache bei Erektionsstörungen

In einigen Fällen sind auch Schädigungen von Nerven und Gehirn (aufgrund von Nervenerkrankungen) verantwortlich für Erektionsstörungen.

Durch ein geschädigtes Nervensystem kann die Verbindung zwischen zentralem Nervensystem (Rückenmark-Nerven) und Penis unterbrochen sein. Dies stört dann die Übertragung der Nervenimpulse in den Penis.

Entsprechende Schädigungen treten auf z. B. bei folgenden Krankheitsbildern auf:

  • Multiple Sklerose
  • Rückenmarksverletzung
  • Missbildungen im Rückenmarksbereich
  • Tumorerkrankung
  • Bandscheibenvorfall
  • Nervenerkrankungen (z.B. auch Zucker- oder Alkoholkrankheit)
  • Schlaganfall
  • Parkinsonerkrankung
  • Alzheimererkrankung
  • Gehirnverletzung
  • und anderen neurologischen Erkrankungen

Auch in diesem Falle ist es wichtig, eine Untersuchung beim Spezialisten zu erhalten. Hier wird dann mit speziellen Apparaten wie beispielsweise von Biothesiometern die Nerven-Stimulationsfähigkeit gemessen, erfasst und ausgewertet. Je nachdem, wie die Resultate sind, können dann individuelle, spezifische therapeutische Maßnahmen ergriffen werden, um die Erektionsfähigkeit wieder zu verbessern.

Hierzu stehen sowohl medikamentöse als auch mechanische Therapieverfahren zur Verfügung. Kontakt