+49 (0)40 74 10 55 05 6

Therapie und Heilung von Impotenz - Für jeden Mann die richtige Therapie

Die Zeiten, in denen der Mann sich hilflos seinem Schicksal hingab, sind vorbei. In den letzten Jahren wurden zahlreiche neue Therapiemöglichkeiten für Erektile Dysfunktion entwickelt.

Paar im BettDurch die neuen Therapieoptionen kann eine deutliche Besserung bis hin zur vollkommenen Heilung erreicht werden. Dabei steht im Fokus, dass der Mann wieder in der Lage ist, ohne große Vorbereitung oder Medikamente ein befriedigendes Sexualleben zu führen. Wichtig: Vor der Therapie steht immer eine genaue Diagnose. Worauf Sie bei der Diagnose achten sollten

Zur Behandlung von Impotenz stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung

Um eine Heilung der Erektilen Dysfunktion zu erreichen, ist es sinnvoll, die Therapieoptionen im Rahmen eines individuellen Therapiekonzeptes zu kombinieren. Aus diesem Grund sollte unbedingt ein Spezialist aufgesucht werden, der eine gründliche Diagnose stellt und Erfahrung im Erstellen individueller Therapiekonzepte hat.

Für alle oben aufgeführten Behandlungsmethoden gibt es keine Altersgrenze. Wenn jemand mit neunzig Jahren noch Lust auf sexuelle Aktivitäten verspürt, sollte er sich nicht scheuen, die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen. Wir alle wissen doch: Liebe hält jung. Entscheidend ist jedoch immer die Beratung mit einem Arzt, um gemeinsam eine angemessene Lösung zu finden.

Viele Männer leiden unter Impotenz, empfinden es als Versagen und schämen sich. Dabei ist Impotenz heutzutage sehr gut behandelbar und in vielen Fällen sogar heilbar. In dieser Reportage begleiten wir betroffene Männer auf dem Weg zu einer wieder erfüllten Sexualität (externes Video).

Jetzt anschauen

Therapie von erektiler Dysfunktion

Die Therapie der erektilen Dysfunktion wurde 1998 durch die Zulassung des Wirkstoffs Sildenafil revolutioniert. Mittlerweile gibt es weitere orale Therapieformen. Dazu zählen insbesondere die PDE-5-Hemmer, also Arzneimittel mit gefäßerweiternden Substanzen.

Über die therapeutischen Optionen ist in aller Welt sehr viel geforscht worden. Die Einführung der oralen Medikation gilt nach wie vor als bahnbrechend. Daneben gibt es heute im Wesentlichen folgende therapeutische Optionen: drei davon sind neuerer Natur.

Stammzelltherapie

Heute geht man davon aus, dass die Stammzelltherapie ein interessanter therapeutischer Ansatz bei Erektionsstörungen sein kann – vor allem auf der Grundlage von normalen Alterungsprozessen und Zuckererkrankungen (Diabetes) – oder nach einer Nervenverletzung wie etwa nach einem operativen Eingriff im kleinen Becken.

Obwohl dieser therapeutische Ansatz im Tiermodell sehr vielversprechend war, gibt es noch keine Studien an Menschen, die die Effektivität untermauern. Wenn man die englischen Begriffe „stamcell therapy erectile dysfunction“ in einer Suchmaschine eingibt, erhält man über 300.000 „Hits“. Darunter tauchen einige Zentren auf, die die Stammzellentherapie für die erektile Dysfunktion anbieten. Die Kosten für die Injektion von Stammzellen in die Schwellkörper betragen zwischen 5.500 bis 10.000 Euro. Männer, die sich für eine Stammzelltherapie entscheiden, befinden sich zumeist am Ende der therapeutischen Möglichkeiten und sie sehen keine Alternativen. Dabei gibt es keinerlei wissenschaftliche Daten, die die Effektivität der Therapie belegen. Dazu kommt: Neben der Ineffektivität der Therapie zeigten Studien auch immense Nebenwirkungen!

Stoßwellentherapie

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) wird mit niedriger Intensität durchgeführt. In dem wissenschaftlichen Fachjournal „International Society of Sexual Medicine“ (ISSM) ist eine Analyse der verfügbaren Studiendaten erschienen. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die ESWT ein durchaus interessanter Ansatz ist, sich aber noch nichts Genaueres über die Effektivität aussagen lasse. Aus diesem Grund müssten bessere und intensivere Studien durchgeführt werden.

Prof. Sommer hat in eigenen Studien festgestellt, dass vor einer ESWT eine genaue Diagnose unabdingbar ist. Zudem geht er davon aus, dass aller Wahrscheinlichkeit nach nur hochselektive Patienten mit einer sogenannten endothelialen Dysfunktion von einer ESWT profitieren.

Verschließung einer venösen Leckage

Für die penile Venenchirurgie gibt es mehrere Möglichkeiten. Zumeist werden die entsprechenden Venen im Penisbereich operativ unterbunden oder es wird eine Art Embolisation über einen Katheter durchgeführt: Die „Lecks“ werden dann mit Coils, Spiralen oder Ballons verschlossen. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass es hierbei zu Komplikationen wie Penishautödemen, Infektionen, Gefühlsstörungen im Penis oder auch zu Penisverkürzungen kommen kann. Zudem konnte in Langzeit-Studien gezeigt werden, dass sich nach einer gewissen Zeit teilweise wieder neue Abschlusswege bilden. 

Sprechen Sie uns an!

Prof. Dr. Sommer ist Facharzt für Urologie und einer der anerkanntesten Experten auf dem Gebiet der erektilen Dysfunktion. Sprechen Sie uns an. Gern vereinbaren wir mit Ihnen einen Termin zur Beratung.

Kontakt

Über Erektionsstörungen spricht man(n) nicht

Jeder fünfte Mann zwischen 50 und 69 Jahren leidet unter Erektionsproblemen bzw. Impotenz, zwischen 60 und 69 Jahren ist es mehr als ein Drittel. Doch keiner spricht darüber. Dabei werden Erektionsprobleme heutzutage sehr erfolgreich behandelt.

Mehr erfahren

Testosteronmangel

Testosteron ist mit Abstand das wichtigste Sexualhormon des Mannes. Ist der Testosteron-Spiegel zu niedrig, kann dies zu Erektionsproblemen führen.

Mehr erfahren

Prävention von Impotenz

Wer sich vor Potenzproblemen schützen will oder seine Potenz verbessern will, kann selbst etwas dafür tun. Schon wenige Minuten gezieltes Training reichen aus.

Mehr erfahren