Erektionsstörungen beheben: Impotenz - was tun?

Erektile Dysfunktion lässt sich sowohl mit als auch ohne Medikamente beheben. In einigen Fällen empfiehlt sich auch eine Kombination der Therapieformen. Welche Therapie am erfolgreichsten ist, hängt in der Regel davon ab, warum und weshalb die Erektionsstörungen aufgetreten sind. Um dies herauszufinden und die Erektionsstörungen wirksam zu beheben, ist zunächst eine gründliche Diagnose beim Facharzt notwendig.

Medikamente sind nicht immer das Mittel der Wahl

Männer, die an Erektionsstörungen (med. erektile Dysfunktion, abgekürzt ED) leiden, brauchen nicht zwangsläufig Medikamente einzunehmen. Ob dies ein vielversprechender Ansatz ist, hängt vom Schweregrad und der Ursache der erektilen Dysfunktion ab.

Manchmal reicht schon eine Umstellung des Lebenswandels. So konnte zum Beispiel in verschiedenen Studien gezeigt werden, dass Männer mit leichtem Übergewicht und Erektionsproblemen allein durch eine Umstellung ihrer Ernährung sowie körperliche Aktivität nach wenigen Monaten wieder in der Lage waren, eine erfüllende Sexualität zu erleben (ohne jegliche Hilfsmittel). Das bedeutet nicht, dass der Mann sehr viel Sport treiben muss, schon kleine Bewegungen wie das Nehmen der Treppe oder Spaziergänge können hier positive Effekte hervorrufen.

Ein gezieltes Beckenboden-Training oder ein Schwellkörpertraining können ebenfalls zu einer deutlichen Verbesserung der Potenz führen und ein wesentlicher Baustein in der Therapie sein.

Übergewicht ist nur einer der Risikofaktoren und Ansatzpunkte bei erektiler Dysfunktion. Auch erhöhter Alkoholkonsum und eine schlechte Schlafhygiene durch unregelmäßige Zeiten, störende Einflüsse von außen (wie Lärm und Licht), eine falsche Matratze oder ähnliches können beim Mann zu einer verminderten Potenz führen. Tipps für einen gesunden Schlaf

Erektionsstörungen, die sich in einem frühen Stadium befinden, können im Allgemeinen häufig schon durch eine Veränderung des Lebensstils behoben werden.

Weitere Therapieoptionen

Im Rahmen der medikamentösen Therapie werden meist die bekannten Medikamente (Viagra®, Cialis® und Levitra® und Co.) eingesetzt. Darüber hinaus kommen in einigen Fällen lokal zu verabreichende Medikamente zur Anwendung. Hier sind insbesondere Injektionen in den Schwellkörper zu nennen, sowie intraurethrale Medikamente oder lokale, potenzsteigernden Cremes, um einige Optionen aufzuzählen.

Falls dies nicht zum gewünschten Erfolg führt, gibt es noch die Möglichkeit, die Erektionsstörungen durch einen operativen Eingriff zu beheben. Dieser wird allerdings erst durchgeführt, wenn alle anderen Therapie-Optionen nicht erfolgreich sind bzw. nicht angewendet werden können.

Generell werden die verschiedenen Maßnahmen oft in Kombination genutzt, um bestmögliche Resultate zu erzielen.

Hier finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Therapieoptionen. Mehr erfahren

Eine gründliche Diagnose ist entscheidend

Erektionsstörungen werden heutzutage nicht nur symptomatisch behandelt, in vielen Fällen ist es auch möglich, den Patienten vollständig zu heilen. Dies sollte immer das erste Ziel sein.

Um dies zu erreichen, ist es wichtig, dass zunächst eine gründliche Diagnose durchgeführt wird, die oftmals der erste Schritt zur Heilung ist. Im Internet lassen sich zwar viele Berichte finden, wie Männer ihre Erektionsstörungen behoben haben, Sie sollten jedoch immer beachten, dass die dort beschriebenen Maßnahmen in einem bestimmten Fall gewirkt haben. Um herauszufinden, wie Ihnen am besten geholfen werden kann, sollten Sie in jedem Fall einen Spezialisten aufsuchen, der eine sorgfältige Diagnose durchführt. Denn vor der Therapie steht immer die Diagnose.

Wesentliche Untersuchungen, die der Facharzt durchführen sollte, sind die Biothesiometrie, das Beckenboden-EMG und die Doppler-Duplex-Sonographie. Worauf Sie bei der Wahl des Arztes achten sollten, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Noch Fragen?

Wenn Sie Fragen zur Diagnose und Behandlung von Erektionsstörungen haben, wenden Sie sich gern an unser Experten-Team. Wir unterstützen Sie gern auf dem Weg zur Heilung.

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