Dynamometrie bei Erektionsstörungen

Die Dynamometrie oder die dynamometrischen Verfahren dienen der Messung von Muskelkräften. 

HandkraftmessungMit speziellen Apparaten wird die Muskelkraft an den unterschiedlichsten Körperregion gemessen. In der Männergesundheit spielt dieses Verfahren eine große Rolle, um in den verschiedenen Körperregionen Veränderung der Muskelkraft zu erfassen.

So werden diese dynamometrischen Verfahren unter anderem verwendet, um bei einer hormonellen Substitutionstherapie festzustellen, welche Verbesserungen der Muskelkraft sich aus der Therapie ergeben haben.

Handkraftmessung und penile Durchblutung- der neue Indikator für die Männergesundheit!

Sich die Hand zu geben, ist in der westlichen Welt das wohl am weitesten verbreitete Ritual, um sich zu begrüßen oder zu verabschieden. Was hingegen noch nicht sehr bekannt ist: Ein Händedruck gibt auch wichtige Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand eines Menschen. Die Messung der Handkraft gilt sogar als ein neuer Indikator für die Männergesundheit. So kann die Intensität eines Händedrucks nicht nur zeigen, wie gut jemand trainiert ist, sondern auch, in welchem sowohl mentalen als auch körperlichen Gesamtzustand er sich befindet.

Was verrät der Händedruck, also die Handkraft, über den Gesundheitszustand?

Ja, die Griffstärke hat etwas mit der Herzstärke zu tun! Bislang besagt der Volksmund, dass ein fester Händedruck vor allem ein Zeichen für einen festen Charakter und ein starkes Selbstbewusstsein ist. Wer einen schwachen Händedruck hat, dem wird gerne unterstellt, auch menschlich eher schwach, schüchtern und zurückhaltend zu sein.

Wissenschaftliche Studien haben jetzt gezeigt, dass die jeweilige Handkraft (oder auch „Griffkraft“ genannt) eines Menschen auch medizinische Hintergründe hat. Wer über eine gute Griffkraft verfügt, leidet seltener unter Herzerkrankungen. Ebenso ist das Risiko für einen Schlaganfall geringer, wenn die Handmuskulatur mehr Leistung erbringen kann. Zudem hat die Auswertung der Studien ergeben, dass Männer mit einem starken Händedruck logische Probleme deutlich besser bewältigen konnten sowie auch in der Lage waren, sich komplizierte Zahlen besser zu merken. Ebenso konnten diejenigen Probanden, deren Griffkraft höher war, auf visuelle Reize sehr viel schneller reagieren. Aus diesen Erkenntnissen wurde ein grundsätzlich besserer geistiger Zustand abgeleitet. Die Studien kamen letztlich sogar zu dem Ergebnis, dass Männer mit mehr Kraft in den Händen auch eine höhere Lebenserwartung haben.

Was ist die Griffkraft?

Egal, ob man eine schwere Tür aufzieht, den Deckel eines fest verschlossenen Obstglases aufdreht oder einen Getränkekasten vom Auto ins Haus schleppt: Es gibt tägliche viele Situationen in unserem Alltag, in denen eine gute Griffkraft in den Händen benötigt wird. Die Finger und die Hände können dabei je nach der aktuellen Herausforderung sehr vielseitige Bewegungsmuster ausführen. Dies gelingt im Zusammenspiel mit zahlreichen Muskeln, die sich sowohl direkt in den Fingern und der Hand befinden als auch in den benachbarten Regionen. So werden – und zwar oft ganz unbewusst – bei Tätigkeiten mit der Hand auch die Oberarm-, die Schulter- und sogar die Rückenmuskulatur beansprucht. Bei der Griffkraft geht es also um sehr viel mehr als nur um die bloße Kraft in den Händen.

Wissenschaftlichen Studien haben gezeigt, dass die Griffkraft ein Spiegel des Muskelzustandes des gesamten Körpers ist - und dass die Bedeutung der Griffkraft bisher unterschätzt beziehungsweise oft ignoriert wurde.

Was es zusätzlich so interessant macht, diese Erkenntnis für Rückschlüsse auf den Zustand des übrigen Körpers zu nutzen, ist der Umstand, dass sich die jeweilige Griffkraft eines Menschen sehr einfach ermitteln lässt. Benötigt wird dazu ein Dynamometer, in dem der Name sozusagen Programm ist: Denn „dynamis“ kommt aus dem Griechischen und steht für Kraft. Ein Dynamometer ist oft noch kleiner als beispielsweise ein Blutdruckmessgerät und kann bereits nach wenigen Minuten verlässliche Werte zur jeweiligen Griffkraft liefern. Ermittelt werden die Zugkraft und die Druckkraft. Gemessen wird in Kilogramm.

Handkraft und Herzinfarktrisiko: Es gibt einen engen Zusammenhang

Eine grundsätzliche Beobachtung bei den wissenschaftlichen Studien war, dass junge Männer, insbesondere die regelmäßig Sport treiben, zwar punktuell sehr viel Kraft aufbringen können, allerdings oft nicht die nötige Ausdauer haben, um diese Kraft auch über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten. Das hat ebenfalls mit der Handkraft zu tun: Denn je stärker diese und auch die Kraft in den Unterarmen ist, umso länger kann ein bestimmtes Gewicht gehalten werden.

Die Studien ergaben, dass gesunde Männer zwischen dem 30. und dem 49. Lebensjahr über die höchste Handkraft verfügen, und zwar betrug der durchschnittlich gemessene Wert 54 Kilogramm. Bei Frauen wurden die Maximalwerte zwischen dem 30. und dem 44. Lebensjahr festgestellt; sie betrug dann im Durchschnitt 34,5 Kilogramm.

Die wichtigste Erkenntnis aus den zahlreichen Untersuchungen ist: Wenn sich die Handkraft um fünf Kilogramm senkt, steigt das Risiko von Herzkreislauferkrankungen um 17 Prozent! Daher sollte bei einem Männergesundheits-Checkup auch immer die Handkraft bestimmt werden. Es gibt sogar Forscher, die mittlerweile der Meinung sind, dass die Messung der Greifkraft wesentlich wichtiger und aussagekräftiger sei als die Messung des Blutdrucks.

Warum kann es sein, dass ein kräftiger Händedruck ein Indikator für ein gesundes Herz-Kreislaufsystem ist?

Muskeln verfügen über viele Regulationen im Körper. Das führt dazu, dass von den Muskeln auch Botenstoffe ausgeschüttet werden. Diese Botenstoffe haben einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislaufsystem. Eine schwache Muskulatur führt dazu, dass diese Botenstoffe nicht ausgeschüttet werden können. Und das wiederum führt häufig dazu, dass es im Körper zu Entzündungsprozessen kommt, auch „Mikro Inflammationen“ genannt.

Zusätzlich führt eine reduzierte Muskelmasse dazu, dass der Grundumsatz im Körper erniedrigt ist. Das bedeutet, dass Männer mit weniger Muskelmasse häufiger mehr Fettmasse haben. Die Fettmassen bilden sich dann insbesondere am sogenannten viszeralen Bauchfettgewebe, das sehr viele schlechte Botenstoffe ausschüttet und sich deshalb auch negativ auf den Gesamtgesundheitszustand auswirkt.(Anmerkung an Frau Allmers: Hier können Sie einen Link zu unserem metabolischen Syndrom oder Bauchumfang setzen).

Tipps für einen festeren Händedruck

Wenn also ein fester Händedruck so essentiell für einen gesunden Körper ist, steht natürlich die Frage im Raum, was jeder tun kann, um seinen derzeit vielleicht noch zu schwachen Händedruck zu verbessern und damit auch positive Auswirkungen auf seinen Gesamtzustand zu erreichen. Hierzu können gleich mehrere Trainingsmöglichkeiten empfohlen werden.

Zum Beispiel kann regelmäßig ein elastischer Ball mit den Händen durchgeknetet werden – dafür bedarf es auch gar keiner gesonderten Trainingseinheiten, sondern die Übung kann nebenbei beim Fernsehen absolviert werden. Wichtig: Wie bei vergleichbaren Therapien auch sollte stets mit der schwächeren Hand begonnen und dann zur stärkeren gewechselt werden.

Statt mit einem elastischen Ball kann auch ganz einfach mit einem Gummiband trainiert werden. Nachdem dieses eng um die Finger gelegt wurde, muss versucht werden, die Finger gegen den Widerstand zu spreizen.

Ganz ähnlich ist das Prinzip bei der Eimer-Übung. Dazu wird ein Eimer mit Sand, Reis oder Erbsen gefüllt; dann wird die zunächst geschlossene Hand hineingesteckt, um sie in der jeweiligen Füllmasse zu öffnen und alle Finger gegen den im Eimer befindlichen Widerstand zu spreizen. Diese Fingerübung sollte mehrmals wiederholt werden.

Eine Alternative zu diesen Fitnessgeräten der Marke Eigenbau ist ein professionelles Federdruck-Gerät. Es erfordert eine gleichmäßige Bewegung, die dem Betätigen einer Schere ähnelt.

Für ein etwas aufwändigeres Training wird eine Stange benötigt, die beispielsweise in einem Türrahmen oder im Garten fest fixiert ist. Wer seine Handkraft erhöhen möchte, sollte sich regelmäßig mit seinem ganzen Körpergewicht an diese Stange hängen. Eine Erweiterung um Klimmzüge ist möglich, aber gar nicht unbedingt erforderlich. Eine gute und vor allem wirkungsvolle Alternative zum Klimmzug ist ohnehin das Einarm-Hängen. Dazu wird zunächst der Griff der stärkeren Hand gelöst, so dass alleine die schwächere Hand das Körpergewicht halten muss. Dann wird gewechselt. Wer es in diesen Positionen jeweils 20 Sekunden aushält, hat bereits sehr viel erreicht – für seine Hände, für die dortige Muskulatur und für den gesamten Körper.

Eine Möglichkeit, das Training an der Stange nach einer gewissen Zeit noch zu intensivieren, besteht darin, die Stange mit einem Tuch zu umwickeln. Dadurch wird die Stange etwas dicker, und es wird schwieriger, sie komplett mit den Händen zu umgreifen.

Eine ganz klassische Übung zur Stärkung der Griffkraft ist natürlich das Sportklettern. Dies kann sowohl an einem vertikal aufgehängten Seil geschehen oder an einer Kletterwand. Interessant in diesem Zusammenhang: Um Höchstleistungen zu erreichen, trainieren viele Kletterer nicht nur an waghalsigen Kletterwänden, sondern nicht selten auch ganz nebenbei beim Fernsehen – indem sie einen elastischen Ball kneten, um damit die für ihren Sport so wichtige Griffkraft zu verbessern. Ob bewusst oder unbewusst verbessern sie mit dem Kneten des Balls dann auch ihren körperlichen Gesamzustand.

 

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