Männliche Sexualität: Ein Lebenselixier

Prävention der Impotenz

Hauptursachen des altersbedingten Erektionsverlustes sind die Abnahme der Elastizität des Penisgewebes, die Reduktion der maximalen Durchblutung während der sexuellen Erregung und die Verminderung der "Steifigkeit" während der Erektion. Alle drei Faktoren sind positiv beeinflussbar, beispielsweise durch körperliches Training, durch nächtliche Einnahme von PDE-5-Inhibitoren und durch regelmäßige sexuelle Aktivitäten.

Grundsätzlich kann man sagen, dass ein gesunder Lebensstil (gute, ausgewogene Ernährung, ausreichender Schlaf, Verzicht auf Genussgifte wie beispielsweise Nikotin) Erektionsstörungen vorbeugt. Im Hinblick auf sexuelle Aktivität empfiehlt sich der Hinweis: "Use it, or loose it". Er gilt aber auch darüber hinaus. Denn gute Sexualität kann nicht nur für den Erhalt der Erektionsfähigkeit, sondern auch für die Gesundheit allgemein sehr viel bewirken. Alterungsprozesse werden auf diese Weise verlangsamt und manchmal sogar gestoppt. Ein erfülltes Sexualleben, so haben viele Studien gezeigt, erhält den Menschen gesünder, vitaler - und eben auch jünger.

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Körperliches Training:

Training

Ein entscheidender Faktor für das Entstehen von Erektionsstörungen ist eine längerfristige Verminderung der Sauerstoffversorgung des Penis. Hierdurch kommt es zu Umbauprozessen im Penisgewebe, durch die die Ausdehnungsfähigkeit der Schwellkörper während der sexuellen Erregung abnimmt, was langfristig zu einem Unvermögen führt, Erektionen zu erhalten. PenisDa während der Zeit, in der der Mann keinerlei sexuelle Erregung erfährt, die Sauerstoffversorgung des Penis stark eingeschränkt ist, hat die Natur einen Mechanismus erfunden, durch den die Potenz des Mannes gesichert wird. Während des Schlafes hat jeder Mann drei bis vier erektile Episoden und somit für täglich etwa 1,5 bis 3 Stunden eine gute Sauerstoffversorgung des Penis. Diese Zeitspanne reicht aus, um das Gewebe des Penis "fit" zu halten. Bei gesunden Männern bestehen diese nächtlichen Erektionsphasen lebenslänglich, nehmen allerdings an Häufigkeit und Dauer mit fortschreitendem Alter ab. Durch geeignete, speziell angepasste Trainingsprogramme (z.B. ein spezielles Intervalltraining auf dem Liegefahrrad), die zu einer verbesserten Sauerstoffversorgung des Penis führen, ist eine Prävention von Erektionsstörungen möglich. Als Beispiel kann ein Trainingsprogramm dieser Art kostenlos heruntergeladen werden.

Training 2

Wenn bei sexueller Stimulation das Blut in die Schwellkörper geflossen ist, muss zusätzlich eine Drosselung des Blutabflusses aus dem Penis erreicht werden, um einen sexuellen Akt vollziehen zu können. Hierzu benötigt man eine intakte Beckenbodenmuskulatur, insbesondere die sogenannte "Potenzmuskulatur". Die nebenstehende Abbildung soll das Auffinden dieser Muskulatur (Pfeil) ermöglichen, um Klarheit darüber zu schaffen, wo das Training ansetzen muss. Auch für dieses spezielle Training wird ein Beispiel eines entsprechenden Programms kostenlos bereitgestellt.

Das Training zur Verbesserung der Durchblutung, zur Erhöhung der Sauerstoffversorgung des Penis und zur Stärkung der speziellen Beckenboden-Potenz-Muskulatur heißt VigorRobic®. Es konnte nachgewiesen werden, dass durch gezieltes VigorRobic®-Training, mittels ausgewählter Übungen und individuell gestalteter Trainingsprogramme, Erektionsstörungen mit außerordentlichem Erfolg vorgebeugt werden kann - nach der Devise: "20 Jahre lang 40 Jahre alt sein!".

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Nächtliche Einnahme PDE-5-Inhibitoren:

Wenn ein Training zu mühsam bzw. zu zeitaufwendig erscheint, kann man auch durch Einnehmen einer niedrigen Dosis eines PDE-5-Inhibitors vor dem Zubettgehen die Qualität der nächtlichen Sauerstoffversorgung des Penis erhöhen und auch auf diesem Weg dem natürlichen Alterungsprozess des Penisgewebes entgegenwirken.

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